Lebenswerte Lebenswelten
   für ältere Menschen final version 20.05.06

Ein Modellprojekt im Auftrag des Fonds Gesundes Österreich
durchgeführt vom Institut für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Graz
im Zeitraum von März 2003 bis März 2006


St. Johann-Köppling


St.Johann-Köppling (1676 Einwohner) ist eine sehr aktive Gemeinde: sie zeichnet sich durch ihre sozialen, kulturellen und wirtschatlichen Bemühungen aus. Auch die Befragung bestätigt diese Eindrücke: St. JohannerInnen fühlen sich in ihrer Gemeinde gut aufgehoben . Besonders intergenerative Projekte wurden von der Gemeinde gut angenommen. Kindergartenkinder malten gemeinsam mit Pflegeheimbewohnern, in der Volksschule lernten die Älteren den Kleinen Kurrentschrift, auch durften die Volksschulkinder die Älteren auf ihren Höfen besuchen und alles vom Alltag früher erfragen. Dennoch ist das Interesse der Älteren auf gemeinsame Aktionen noch nicht gestillt - kommende intergenerative Projekte sind sehr erwünscht.

November 2005
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
28.11.05 Gemeinde 19:00
-
21:00
Gesundheitsbeirat
Juli 2005
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
03.07.05 Volksschule 09:00
-
12:00
Projektpräsentation: intergeneratives Projekt - Unsere Gemeinde vor 50 Jahren frei
02.07.05 Volksschule 09:00
-
12:00
Projektpräsentation: intergeneratives Projekt - Unsere Gemeinde vor 50 Jahren frei
01.07.05 Volksschule 09:00
-
12:00
Projektpräsentation: intergeneratives Projekt - Unsere Gemeinde vor 50 Jahren frei
März 2005
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
17.03.05 Küche Gasthaus Stadtegger 14:30
-
17:00
Gemeinsam Kochen von traditionellen Rezepten mit Seminarbäurin Archan Brigitta 3
11.03.05 Sportplatz 09:00
-
10:30
Nordic Walking 5 von 5; mit Joachim Jauk gefördert
04.03.05 Sportplatz 09:00
-
10:30
Nordic Walking 4 von 5; mit Joachim Jauk gefördert
Februar 2005
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
25.02.05 Sportplatz 09:00
-
10:30
Nordic Walking 3 von 5; mit Joachim Jauk gefördert
18.02.05 Sportplatz 09:00
-
10:30
Nordic Walking 2 von 5; mit Joachim Jauk gefördert
11.02.05 Sportplatz 09:00
-
10:30
Nordic Walking 1 von 5; mit Joachim Jauk gefördert
Dezember 2004
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
22.12.04 Volkschule 17:00
-
-
Weihnachtsfeier der Volkschule St.Johann mit Präsentation des Projektes der Volkschule St.Johann: Oma und Opa erzählen von Weihnachten frei
November 2004
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
26.11.04 Sportplatz 09:00
-
11:00
Nordic Walking Schnuppereinheit gefördert, € 2
Oktober 2004
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
07.10.04 Mehrzweckraum in der Volkschule 15:00
-
-
Hans Neuhold: Hören heißt DazugeHören: Ab 14:00 sind kostenlos Hörtests möglich. frei
Juli 2004
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
02.07.04 Cafe Seniorenpension Jammernegg 15:00
-
-
Vernissage Generationen Malen frei
März 2004
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
20.03.04 Mehrzweckraum Volkschule 15:00
-
17:00
Ergebnispräsentation der Befragung älterer Menschen frei
Dezember 2003
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
10.12.03 Volkschule 15:00
-
17:00
EULE-Gedächtnistraining; Gesund Älter-werden in unserer Gemeinde; Mag. Eva Pöcheim, Hanninger Johann frei
Oktober 2005
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
10.10.05 Volkschule 19.00
-
-
EULE-Gedächtnistraining; Gesund Älter-werden in unserer Gemeinde; Hanninger Johann, Mag. Eva Pöcheim frei
August 2005
Datum Ort Zeit Inhalt Eintritt
20.08.05 Volkschule 08:30
-
-
EULE-Gedächtnistraining; Gesund Älter-werden in unserer Gemeinde; Mag. Eva Pöcheim, Hanninger Johann frei

St. Johanner schätzen sich sehr rüstig ein!

Lebensqualität der „jüngeren älteren Bevölkerung“ in  St.Johann- Köppling

Im Sommer  03  wurden in St. Johann- Köppling 76 Jüngere Ältere Gemeindemitglieder im Alter von 60-74 Jahren vom Projekt Lebenswerte Lebenswelten für ältere Menschen befragt.

Neben körperlichen Beschwerden wurde auch nach subjektiven Wohlbefinden und soziale Kontakte in der Gemeinde befragt.

Zu den häufigsten Beschwerden zählen Sehbehinderungen, Muskel-Skelett-Beschwerden und Herz-Kreislaufstörungen. Aber auch Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen und Depressionen geben die Befragten als häufige Beschwerden an.

72% der Befragten nehmen Medikamente, davon fühlen sich ¾ wenig bis gar nicht durch Medikamente belastet. Dennoch fühlen sich die meisten St. Johanner  wenig durch ihre Beschwerden im Alltag beeinträchtigt.

Ganze 65% der Befragten schätzen sich überhaupt weniger krankheitsanfälliger, also robuster als ihre Altersgenossen ein.

Wichtig für Gemeindebürger ist zu wissen, welche Gesundheitsdienstleistungen (z.B.: Hauskrankenpflege) beansprucht werden können. Hier geben 83% der Befragten an zu wissen, wo man sich informieren kann. Das ist weit höher als in den übrigen Gemeinden im Bezirk Voitsberg. 82% sind zufrieden mit den Gesundheitsangebot der Region.

Nahversorgung und Mobilität ist für viele Befragten ein Thema. Sie wünschen sich ein Kaufhaus im Ort und eine erhöhte Mobilität, um leichter von daheim wegzukommen.  Der Wunsch nach einem ortsansässigen Arzt wurde bereits erfüllt.

Auch sollten Veranstaltungen zum Thema Gesundheit nicht abends stattfinden, sondern eher nachmittags.

St. Johanner leben sehr gerne in ihrer Gemeinde!

Sehr positiv bewerten die St. Johanner die Menschen in ihrer Gemeinde. In der Berfagung geben  die meisten an, sich sehr wohl in der Gemeinde zu fühlen. Die Menschen werden so akzeptiert wie sie sind.

Ältere Menschen fühlen sich in der Gemeinde gut vertreten und haben das Gefühl, daß jeder die Möglichkeit hat sich in der Gemeinde zu engagieren.

Ebenso wurden Belastungen  im Alltag abgefragt, da sich jede Art von Belastung auf die Gesundheit auswirkt. 68 % fühlt sich selten bis nie belastet; wenn es Belastungen gibt, dann eher durch psychische, seelische Faktoren, nicht so sehr durch körperliche Beeinträchtigungen.

Ihre wirtschaftliche Lage empfinden die meisten St. Johanner als ausreichend. 87% schauen ihrer Zukunft getrost entgegen, da sie für alles vorgesorgt haben.

St. Johanner wissen wo es lang geht!

Ich weiß genau was gut ist für mich und was nicht und richte mich danach: Hier stimmen 90 % zu !

Ein wichtiger Aspekt der Gesundheit ist die soziale Gesundheit, dass heißt unter anderem auch gute Beziehungen zueinander zu pflegen. Allgemein ist in der heutigen Zeit wahrnehmbar, dass die  Generationen weniger Kontakt zueinander haben als früher. Aus diesem Grund werden speziell intergenerative Projekte gefördert.

Das Projekt Lebenswerte Lebenswelten für ältere Menschen von der medizinischen Universität Graz organisiert und finanziert gemeinsam mit der Gemeinde St. Johann-Köppling Generationen Malen.

„Generationen Malen“

wurde  unter Anleitung von Annemarie Schlögl (in Kooperation mit Heidrun Strommer - Kindergarten St. Johann und Adelheid Jammernegg - Seniorenpension Jammernegg) gestartet. Alt und Jung begegneten sich und malten gemeinsam an bildnerischen Werken. Kinder des Kindergartens besuchten ältere Menschen in der Seniorenpension Jamernegg und malten gemeinsam mit ihnen. Der Kurs endete mit einer Vernissage in der Seniorenpension Jamernegg.

In St. Johann – Köppling  besuchen ältere Menschen wieder  die Volksschule!

Im Rahmen des Projektes der Volkschule St.Johann- Köppling "Oma und Opa erzählen von Weihnachten" wird das Klassenzimmer zum Treffpunkt zwischen Jung und Alt. In Kleingruppen setzen sich die Volkschüler gemeinsam mit den älteren Menschen mit dem Thema Weihnachten früher und heute auseinander.

Da wird Schokolade gegossen und Lebkuchenhäuser gebaut, der Brief ans Christkind wird in Kurrentschrift geschrieben, Kekse werden auf alte und moderne Art gebacken  und auch die Herbergssuche wird gemeinsam gesungen und gespielt.

Eine Präsentation der gemeinsamen Schulstunden gab es bei der Weihnachtsfeier der Volkschule St. Johann um 17:00 am Mittwoch den 22.12.04 .

Website der Volkschule St. Johann: www.vs-st.johann.stsnet.at

Kooperationspartner und Ansprechperson in der Volksschule St. Johann:

VsDir. Archan Josef: Tel: 03143/2251/15